Innovationspreis für die Wichernschule
September2011
Zum 2. Mal wurde der Innovationspreis Konfirmandenarbeit der EKvW gestiftet.
Konfirmandengruppen in Westfalen waren eingeladen Beiträge von selbst gestalteten Gottesdiensten einzureichen. Auf diese Weise soll innovativ Konfirmandenarbeit einer breiten Öffentlichkeit bekanntgemacht werden.
Die Konfirmandengruppe der Wichernschule (Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung) in Minden konnte sich in besonderer Weise mit einer Dokumentation eines Taufgottesdienstes einbringen. Schüler und Schülerinnen bereiteten ausgewählte Elemente in spielerischer und erkundender Form vor, die elementar und zugleich alle Sinne ansprechend erarbeitet wurden. Die Einbeziehung und Mitwirkung in Gestaltungsaufgaben, Lesungen, Taufhandlung und Projektchor gaben jedem Konfirmand die Möglichkeit, sich seinen Fähigkeiten entsprechend, zu präsentieren.
Der Beitrag dieses Gottesdienstes im „Jahr der Taufe“ überzeugte die Jury der Evangelischen Kirche von Westfalen und prämierte ihn mit einem Preisgeld von 200,-€. Frau Petra Englert aus Soest übergab in einer Feierstunde den Preis an die Konfirmandengruppe der Wichernschule.
Ausflug der Klassen UA1 und UA2
zum "Ponyfreizeithof Steinbrink"
im Juli 2011
Konfirmationsfotos 2011
Hier einige Fotos zum durchklicken
Die Kollekte dieses Konfirmationsgottesdienses ging in diesem
Jahr an die "Mindener Tafel".
Es konnten 300,- € an die Verantwortlichen Übergeben werden.

Winterfreizeit 2011
Schnee und Sonne satt,
hieß es vom 25. Februar – 5. März für Rodler und Skifahrer der Wichernschule Minden.
Zum zweitenmal ging unsere klassenübergreifende Fahrt nach Österreich und zwar zur „Pension Moscher“ in Hohentauern, Steiermark.
38 Schülerinnen und Schüler im Alter von 8 – 23 Jahren hatten eine gute Woche lang Zeit, Ski- und Rodelfähigkeiten zu erlernen oder zu verbessern. 9 Lehrerinnen und Lehrer sowie ein Integrationshelfer trainierten täglich morgens und nachmittags 4 verschiedene Gruppen. Es standen zu dem Zweck unterschiedliche Abfahrten zur Verfügung, die ausgiebig genutzt wurden, alle waren durch die gleich nach den Winterferien gestartete Skigymnastik gut vorbereitet
Während die Rodler ihr Können jeden Tag in punkto Geschwindigkeit und Slalomfahren erweitern konnten, standen viele Schüler zum erstenmal auf Skiern und erlernten das Kurven- und das Liftfahren auf den unteren Hängen. Die „alten Hasen“ fuhren auf steileren Pisten, die ebenfalls zu dem bestens präparierten „Skigebiet Moscher“ gehörten.
Das Abendprogramm kam auch nicht zu kurz, es bestand aus Basteln, Spielen, Lesen und Vorlesen, einer Ski-Filmvorführung, einer Fackelwanderung und vielem mehr. Ein benachbarter Pferdestall lud zum Streicheln und Füttern ein.Höhepunkte waren wie immer das Bergfest mit der „Skitaufe“ der neuen Mitfahrer sowie das Abschlussfest mit der Verleihung einer entsprechenden Rodel- oder Skimedaille und der Siegerehrung der schnellsten Rodler und Skifahrer.
Wohlbehalten, gut gelaunt aber müde erreichten alle am Abend der Heimreise die Wichernschule, einhellig der Meinung, dass es eine sehr schöne gemeinsame Zeit war.

Hier einige Fotos zum durchklicken
Winterfreizeit 2010
das hieß vom 5. – 13. März Schnee satt für Rodler und Skifahrer.
Zum erstenmal fuhren wir nach Österreich und zwar zur „Pension Moscher“ in Hohentauern, Steiermark.
Schon die Anfahrt war für die 37 Schülerinnen und Schüler von 8 bis 21 Jahren, 8 LehrerInnen sowie einen Integrationshelfer ein Erlebnis, denn bereits am Bielefelder Berg hemmte ein Stau mit anschließender Sperrung der Autobahn aufgrund von Glatteis die Weiterfahrt für 3 1/2 Stunden. Nichtsdestotrotz brachte uns Busfahrer Jürgen sicher und gut gelaunt zum Ziel. Die Pension entpuppte sich als Glücksgriff, nicht völlig unerwartet, da vier Lehrer sie bereits im Oktober letzten Jahres ausgesucht, besucht und für gut befunden hatten. Die Zimmer waren sauber und groß, die Vollpension reichlich, das Personal freundlich und darüber hinaus gab es direkt am Haus zahlreiche Freizeitgestaltungsmöglichkeiten wie Bogenschießen, Tischtennis, Hockey und Asphaltstockschießen. Ein angegliederter Pferdehof lud zum Streicheln und Füttern der Tiere ein.
Der Hauptteil des Tages bestand jedoch natürlich aus dem Rodel- und Skivergnügen. Alle waren durch die regelmäßige Skigymnastik in den vorangegangenen Wochen gut vorbereitet und so gab es keine Verletzungen zu beklagen. Während die Rodler ihr Können jeden Tag in punkto Geschwindigkeit und Slalomfahren erweitern konnten, standen viele Schüler zum erstenmal auf Skiern und erlernten das Kurven- und das Liftfahren auf den unteren Hängen. Andere „alte Hasen“ fuhren auf steileren Pisten, die ebenfalls zu dem bestens präparierten „Skigebiet Moscher“ gehörten. Schien auch nicht jeden Tag die Sonne, so war der Schnee jedoch griffig und reichlich vorhanden. Das Abendprogramm bestand dann aus den oben genannten sportlichen Betätigungen bis hin zum Basteln, Spielen, Lesen und Vorlesen und vielem mehr. Höhepunkte waren wie immer das Bergfest mit der „Skitaufe“ der neuen Mitfahrer sowie das Abschlussfest mit der Verleihung einer entsprechenden Rodel- oder Skiurkunde und der Siegerehrung der schnellsten Rodler und Skifahrer sowie des besten Stuntmans.
Gut gelaunt wurde die Heimreise angetreten, die dann ohne Zwischenfälle und etliche Stunden kürzer als die Hinreise in Minden an der Wichernschule endete.
Hier einige Fotos zum durchklicken
Fußballspielen hinter Gefängnismauern
- ein besonderes Ereignis für die Wichernschüler -
Für die Schüler der Fußball AG ist ein Fußballspiel gegen eine andere Mannschaft immer ein besonderes und mit Spannung erwartetes Ereignis.
Die Ankündigung gegen eine Mannschaft von Insassen der Jugendvollzugsanstalt Herford zu spielen, löste bei den Schülern unterschiedliche Reaktionen aus. Sie reichten von ungläubiger Verwunderung : „Dürfen die dort überhaupt Fußballspielen“ bis zur Äußerung von Sorgen und Ängsten : „Ist das nicht zu gefährlich?“
Unser Hinweis, dass auch dort eine Fußball AG besteht und sich die Insassen eine Teilnahme durch ein gutes Verhalten im Gefängnisalltag verdienen müssen, beruhigte die Schüler etwas und ließ sie mutiger werden: „Ich wollte schon immer mal wissen wie es in einem Gefängnis aussieht.“
Die Einladung kam durch Karin Fabry zustande, die vor einiger Zeit mit Jugendlichen des CVJM zu Tischtennismeisterschaften in der JVA war und dort gute Erfahrungen machte.
Mit dem Bulli und einem PKW fuhren 3 Lehrkräfte mit 10 Schülern am Freitag Nachmittag nach Herford (30.10.2009). Als wir in der, von hohen Mauern umgebenen JVA von einem Strafvollzugsbeamten begrüßt wurden, beschlich uns alle ein „mulmiges“ Gefühl. Auf dem Weg zu den Umkleideräumen gingen wir durch ein großes Schleusentor, indem alle Handys abgegeben werden mussten. Die vor uns liegende Tür öffnete sich erst dann, als sich die hinter uns liegende geschlossen hatte. Wir gingen entlang eines hohen Stahlgitterzaunes, der am oberen Ende durch eine Stacheldrahtrolle jeden Fluchtversuch von Insassen im Keim ersticken sollte. Darüber hinaus verfolgten die in kurzen Abständen angebrachten Überwachungskameras jeden unserer Schritte. Endlich in den Umkleideräumen angekommen, löste sich die Beklemmung der Schüler und es machte sich aufgeregte Betriebsamkeit breit.
Als es dann schließlich zum Austragungsort ging – wieder mussten wir ein hohes Gittertor passieren – tauchte vor uns ein 3 Stockwerke hoher Klinkerbau auf, der im Winkel angeordnet, einen mit rotem Belag leuchtenden Sportplatz eingrenzte. Schon bald entdeckten die Schüler, die hinter Gitterfenster aufgebauten Jugendlichen, welche von ihrer Zelle aus das bevorstehende Fußballspiel verfolgen wollten. Von der Kulisse sichtlich beeindruckt absolvierten die Schüler ungewohnt lange ihr Aufwärmprogramm und versammelten sich schließlich zu den Dehnübungen. Verstohlen schauten sie dabei immer wieder zu den vergitterten Fenstern der Gefängniszellen. Laute Zurufe von dort begleiteten ihre Aktionen.
Nach der Begrüßung beider Mannschaften wurde das Freundschaftsspiel von einem zum Schiedsrichter ausgebildeten Insassen angepfiffen. Schon bald wurde deutlich, dass die JVA – Spieler unserer Mannschaft weit überlegen war. Nach kurzer Spielzeit lösten wir daraufhin die Mannschaften auf und bildeten gemischte Teams. Unsere Spieler wurden von den JVA-Spielern respektiert und in das Passspiel miteinbezogen. Durch diese Maßnahme legte sich auch die Befangenheit der meisten unserer Schüler und es entwickelte sich ein ganz normales Fußballspiel. Die Zurufe aus den Zellenfenstern wurden bei gelungenen Aktionen unserer Schüler auch positiver und verstummten schließlich ganz.
Abschließend ist festzuhalten, dass den Beteiligten das Fußballspielen selbst viel Spaß gemacht hat. Dies wurde durch die faire Spielweise der Insassen sowie deren freundlicher Umgang mit unseren Schülern ermöglicht. Auch vermochten die gute Laune versprühenden Strafvollzugsbeamten mit ihrem humorvollen Umgang mit den Spielern (niemals herablassend, sondern aufmunternd), die etwas bedrückende Kulisse aufzuhellen.
Für die Schüler war wichtig zu erfahren, dass die Straftäter nicht nur in Zellen weggesperrt werden, sondern die Möglichkeit einer Berufsausbildung wahrnehmen können. Diese Chance erhalten sie allerdings nur, wenn sie sich gut führen und in den verschiedenen AG’s (u.a. Fußball, Tischtennis) ein von Respekt und Fairness getragenes Verhalten zeigen. Dann wird es ihnen auch ermöglicht, außerhalb der JVA gegen andere Mannschaften zu spielen.
Nach Rücksprache mit den Schülern würden diese gerne die Insassen zu einem Rückspiel nach Minden einladen.
Konfirmation 2009
Bilder von der Konfirmation der Konfirmandengruppe 2008 /2009.
Konfirmiert wurden folgende Schüler
Gruppe 1
Charline Hagemeier, Laura Hartleib, Malte Kreimeier, Marcel Nagel, Kristin Zwiener, Thomas Fritsche, Christopher Marvin Bauer
Gruppe 2
DennisOnnasch, Pascale Schumann, Janina Born, Tobias Otten, Miguel Von Goufein, Janin Vauth, Caroline Bischoff
Fotos zum Durchklicken
Prags2009-ein Winterfreizeittraum
Traumhaft waren Schnee und Wetter bei der diesjährigen Winterfreizeit vom 5. – 13. März. 36 Schülerinnen und Schüler, 7 LehrerInnen, 1 Zivi, 1 Integrationshelfer sowie der Busfahrer fuhren bereits zum dritten Mal ins Hochpustertal in die Pension „Kameriot“, direkt an drei Skipisten gelegen. Unterkunft und Essen waren wie immer gut, der Service familiär. Morgens schon von der Sonne geweckt, ging es gleich nach dem Frühstück um 9 Uhr auf die Pisten und den Rodelhang. Gut vorbereitet durch die wochenlang vorausgegangene Skigymnastik wurde den Anfängern und Fortgeschrittenen von den LehrerInnen Unterricht im Anlegen der Ausrüstung, Stehen, Bremsen, Rutschen, Kanten, Fallen, Schneepflug fahren, Carven und Slalom- sowie Tiefschneefahren erteilt. Die „Profis“ fuhren ab dem dritten Tag in ein größeres Skigebiet mit breit gefächertem Pistenangebot unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Die Rodler hatten ihren Spaß auf der nahe gelegenen präparierten Rodelbahn, aber auch Tiefschneerodeln war möglich. Nur unterbrochen von der Mittagspause waren alle bis in den Nachmittag aktiv im Schnee und in der Sonne. Das abendliche Programm gestaltete sich vielfältig: Wellness, Kickerturnier, Bastelabend, Fackelabfahrt, Bergfest mit Skitaufe der “Neuen“, Spieleabend oder Pizzeriabesuch- für jeden war immer etwas dabei. Der krönende Abschluss war wiederum das Slalomrennen der Rodler und Skifahrer, es gab Urkunden für die Zeitschnellsten und Medaillen für alle.
Gut gelaunt, fit und gebräunt trat die Gruppe unversehrt am Morgen des 13. März die Heimreise an und erreichte abends müde aber mit dem Kopf voller neuer Erlebnisse die Wichernschule in Minden.
„Bis zum nächsten Jahr, wir fahren wieder mit!“